Am 14. Februar 2025 durfte der Länderbeirat Berlin auf einem Netzwerktreffen der Versorgungskoordinator:innen für chronisch kranke Kinder und Jugendliche verschiedener Träger über Postakute Infektionssyndrome und die damit einhergehenden Herausforderungen für die betroffenen Familien berichten.

Die Länderbeiräte aus Berlin Jana Spieckermann (links) und Silke Heiduk-Bothe (rechts)
Versorgungskoordinator:innen begleiten chronisch kranke Kinder und Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr bei:
- bestehender Pflegebedürftigkeit oder „drohender“ Pflegebedürftigkeit, die eine Koordination der komplexen Versorgungsaufgaben dringend erfordert,
- der Notwendigkeit vielfältiger, professioneller Hilfen,
- Auftreten extremer Belastungssituationen und Krisen, welche die gesundheitliche, pflegerische und therapeutische Versorgung des Kindes beeinflussen.
und unterstützen die Familien dabei,
- ein individuelles Versorgungsnetz zu knüpfen,
- bei der Stabilisierung des vorhandenen Netzwerkes,
- bei sozialrechtlichen Anliegen,
- bei der Anbindung an notwendige Hilfesysteme,
- bei der Vermittlung von entlastenden Hilfen.
Es geht also um alle Bedarfe, die in dieser schwierigen Situation in der Familie bestehen können (ärztliche und therapeutische Versorgung, Vorbereitung/ Begleitung von MD-Begutachtungen für den Pflegegrad, Schulthemen, soziale Hilfeleistungen und entsprechende Antragstellungen z.B. für einen Grad der Behinderung, eines Einzelfallhelfers oder Familienhilfe etc.).
Besteht eine Krisensituation in Familien über 6 Monate, kann mit den Trägern direkt Kontakt aufgenommen werden:
- https://www.traglinge-ev.de/vk-kiju/
- https://kghaus.de/unsere-arbeit/vk-kiju-versorgungskoordination/
- https://bjoern-schulz-stiftung.de/angebote-fuer-familien/ambulante-dienste/versorgungskoordination-vk-kiju
Für Brandenburger Familien ist es möglich, sich Hilfe über die Traglinge e.V. zu holen.



