
Am 08.04.2025 fand an der Kinder- und Jugendklinik der Uniklinik Freiburg ein Hybrid-Treffen mit den Selbsthilfegruppen Long-Covid und ME/CFS und dem Team des Projektes MOVE-COVID statt. Es wurde berichtet, was bis jetzt in den 14 Monaten des Projektes erreicht wurde:
- Aufbau von zuständigen SPZ-Teams an den Standorten Freiburg, Ulm, Tübingen und Heidelberg
- Alle 2 Wochen finden gemeinsame Fallbesprechungen statt
- es wird immer eine Beratung im Sozialrecht angeboten (GdB, Pflegegrad, …)
- Die Abläufe und das Vorgehen werden mit allen Ambulanzen abgestimmt, so dass es überall gleich laufen sollte.
Momentan werden 300 Patienten insgesamt in Baden-Württemberg von den Ambulanzen betreut. Die Wartezeit beträgt momentan 2 bis 5 Monate.
Das Nachfolgeprojekt von MOVE-Covid heißt MOVE-ME/CFS Baden-Württemberg. Es startete im März 2025 und wird für 24 Monate vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Gefreut hat uns alle die Umbenennung in MOVE-MECFS, da nun ersichtlich wird, dass die MOVE-ME/CFS-Ambulanz eine Sprechstunde für alle postinfektiösen Erkrankungen und ME/CFS anbieten. Unabhängig vom Auslöser und natürlich auch für Post-VAC-Betroffene. In Stuttgart wir eine 5. Ambulanz entstehen. Diese wird in voraussichtlich 6 Monaten starten können. Des Weiteren wird es ein Pilotprojekt zur aufsuchenden Versorgung im Raum Freiburg geben. Dieses wird voraussichtlich Ende 2025/ Anfang 2026 beginnen. und
Es war ein guter Austausch. Ideen wurden aufgegriffen. Das große deutschlandweite Projekt PEDNET wurde kurz genannt. Hier ist die Uniklinik Freiburg als Standort mit dabei.
Wir freuen uns auf weitere Treffen.



