Regierungspräsidium Freiburg zu Post Covid und ME/CFS informiert

Info im Rahmen einer Dienstbesprechung.

Regierungspräsidium Freiburg in einer Dienstbesprechung über Post Covid und ME/CFS informiert

Am 15. Mai 2025 wurde das Regierungspräsidium Freiburg während einer 2-stündigen Online-Veranstaltung über Post-Covid, ME/CFS und die damit verbundenen Schwierigkeiten in der Schule informiert. Zuerst erklärte Frau Dr. Storm van’s Gravesande die medizinischen Aspekte des Krankheitsbildes. Es wurde klar formuliert, dass ME/CFS eine körperliche Erkrankung ist und wie wichtig es ist, die Belastungsintoleranz zu berücksichtigen, da es sonst zu einer Zustandsverschlechterung kommen kann, die im schlimmsten Fall dauerhaft ist.

Frau Hönig, Psychologin der Move-ME/CFS-Ambulanz, klärte den Unterschied von Schulabstinenz und ME/CFS und wie wichtig die Schule für alle erkrankten Kinder und Jugendliche ist. Sie ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens, der den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, Freunde zu sehen und zu treffen. Dieser bricht in manchen Fällen völlig weg. Deshalb ist es wichtig, dass Schulen soziale Teilhabe ermöglichen.

Herr Nadler, Klinikschullehrer, führte ein Interview mit mir, Nanna Aßling,  so dass die Sicht und die Probleme der betroffenen Familien in den Fokus gerückt wurden: das Nichtanerkennen von Attesten, die Unmöglichkeit tagesaktuelle Atteste zu bringen und vieles mehr.

Im Anschluss konnten verschiedene Fragen von Seiten des Regierungspräsidiums geklärt werden. Hier wurde betont wie wichtig es ist, dass betroffene Kinder und Jugendliche eine Bildungsperspektive erhalten.

Weiterführende Informationen für Lehrkräfte finden sich auch auf Homepage von Move-Covid.

https://move-covid.de/informationen-fuer/schule

[Nanna Aßling 10.06.2025]