Praxisleitfaden ME/CFS – Wissen für Betroffene & Fachkräfte
Der Praxisleitfaden ME/CFS bietet verständliche Informationen zu Symptomen, Diagnosekriterien und hilfreichen Strategien im Umgang mit der Erkrankung. Er richtet sich sowohl an Ärztinnen und Therapeutinnen als auch an Betroffene und Angehörige und dient als praktische Orientierung im Alltag mit ME/CFS.
Der Praxisleitfaden ME/CFS wurde von der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS gemeinsam mit Expertinnen aus Forschung und Praxis entwickelt. Ziel ist es, Ärztinnen, Therapeut*innen sowie Betroffene und Angehörige mit praxisnahen Informationen zu unterstützen.
Inhalte & Schwerpunkte
- Diagnose: Orientierung an den Kanadischen Konsensuskriterien (CCC) und den IOM-Kriterien, die sich für die ärztliche Praxis bewährt haben.
- Krankheitsbild: Darstellung zentraler Symptome wie post-exertionelle Malaise (PEM), Fatigue, kognitive Einschränkungen („Brain Fog“) und orthostatische Intoleranz.
- Umgang im Alltag: Einführung in das Konzept Pacing – eine zentrale Strategie, um Überlastung zu vermeiden und Lebensqualität zu erhalten.
- Besonderheiten: Einbeziehung von ME/CFS nach Infektionen, insbesondere nach SARS-CoV-2 (Long-/Post-COVID-Verläufe).
Ziel des Leitfadens
Der Leitfaden soll die Versorgungslücke schließen, die durch fehlende Kenntnisse im Gesundheitssystem entsteht. Er bietet praxisorientierte Hilfestellungen für Diagnose, Behandlung und Begleitung, um die oft langen Leidenswege der Patient*innen zu verkürzen.




