Fachvortrag in Heidelberg: Wichtige Unterscheidungen zwischen Depression, Post-COVID und ME/CFS

Am 23.10.2025 waren Beate Hug-Länderbeirat BW und Kerstin Werner mit einem Infostand beim Vortrag von Dipl.-Psych. Bettina Grande in Heidelberg vertreten.

Der Vortrag fand in der Volkshochschule Heidelberg statt und widmete sich dem wichtigen Thema:

„Depression – Post-COVID-Syndrom – ME/CFS:
Wie unterscheiden sich die Krankheitsbilder?“

Gerade in der Versorgungspraxis werden diese Krankheitsbilder häufig verwechselt – umso wertvoller war dieser klare, strukturierte und fachlich präzise Beitrag.

Bettina Grande zählt bundesweit zu den engagiertesten und erfahrensten Psychotherapeutinnen im Bereich Post-COVID und ME/CFS. Sie führt in Heidelberg eine Schwerpunktpraxis und hat das Psychotherapie-Netzwerk ME/CFS gegründet, das sich für eine bessere therapeutische Versorgung und Vernetzung einsetzt. Zudem arbeitet sie im PAIS-Care-Projekt der Charité Berlin mit, einem wissenschaftlichen Vorhaben, das Post COVID/ Post VAC Betroffene interdisziplinär begleitet und Versorgungslücken sichtbar macht. Ihr Vortrag bot differenzierte Einblicke, half zentrale Unterschiede zwischen Depression, Post-COVID-Syndrom und ME/CFS verständlich herauszuarbeiten und zeigte eindrücklich, wie wichtig eine korrekte Diagnostik ist, um Fehldeutungen zu vermeiden.

Auch unser Infostand wurde sehr gut angenommen. Viele Interessierte suchten das Gespräch, informierten sich über ME/CFS, Post COVID und Post VAC, berichteten über eigene Erfahrungen oder Unsicherheiten im Umgang mit den Erkrankungen. Es tat gut zu spüren, wie wichtig solche Veranstaltungen für Betroffene und Angehörige sind. Ein herzliches Dankeschön an Kerstin für ihre tatkräftige Unterstützung beim Stand.

Wir freuen uns bereits auf weitere Gelegenheiten, um zu informieren, aufzuklären und betroffene Familien zu stärken. Veranstaltungen wie diese zeigen, wie viel Fortschritt möglich ist, wenn Expertise, Engagement und echtes Interesse an den Menschen zusammenkommen.

[10.2025]