Am 13.06.2026 fand ein wichtiger virtueller Austausch zwischen NichtGenesenKids Rheinland-Pfalz und dem Landesjugendamt Rheinland-Pfalz statt.

Unsere RLP-Länderbeirätinnen Karin Ritter und Ann Kristin Montag kamen in einem Online-Termin mit Vertreterinnen der Behörde zusammen, um die Anliegen unserer Familien direkt zu platzieren.
Das Gespräch war von großem gegenseitigem Respekt geprägt.
Es war ein Austausch auf Augenhöhe, bei dem wir die oft unsichtbare Realität betroffener Kinder und Jugendlicher einbringen konnten.
Im Zentrum des Treffens stand die dringende Notwendigkeit, für die Belastungen durch Long COVID, Post-Vac und ME/CFS innerhalb der Jugendhilfe-Strukturen zu sensibilisieren.
Unsere Länderbeirätinnen schilderten die alltäglichen Hürden der Familien – von der schulischen Isolation bis hin zur enormen Erschöpfung der pflegenden Eltern.
Gemeinsam wurden erste wichtige Impulse für die Zukunft gesetzt:
Bedarfe erkennen:
Aufzeigen, wo bestehende Hilfssysteme an ihre Grenzen stoßen und wo flexiblere, individuelle Lösungen für chronisch kranke Kinder nötig sind.
Strukturen sensibilisieren:
Aufklärung über die Krankheitsbilder direkt in die zuständigen Stellen tragen.
Netzwerke stärken:
Einen engeren Draht zwischen unserer Initiative und den Behörden etablieren, um im Ernstfall schneller und unbürokratischer unterstützen zu können.
Dieses Treffen hat gezeigt, dass wirksame Aufklärungsarbeit keine langen Anfahrtswege braucht. Wir sind sehr dankbar für die Offenheit des Landesjugendamtes RLP und blicken zuversichtlich auf den weiteren gemeinsamen Dialog.
07/2026 Ann Kristin Montag (LB RLP)



