Länderbeirat Sachsen-Anhalt

Die Sachsen-Anhalt-Mailbox:

E-Mail: sachsen-anhalt@nichtgenesenkids.de


Michaela Eichler

Länderbeirat Sachsen-Anhalt

Mein Name ist Michaela Eichler (Jg. 1979) und ich bin gelernte Versicherungsfachfrau mit einer abgeschlossenen Weiterbildung zur Fachkraft für Stressmanagement. Ich bin verheiratet und Mutter eines 12-jährigen Sohnes.

Mein Sohn erkrankte 2/2022 an Corona und hatte lediglich leichte Symptome wie z.B. Gliederschmerzen. Aber direkt im Anschluss kämpfte er 2 Wochen mit starkem Fieber (bis 41 Grad). In der Folgezeit kamen Fieber und Gliederschmerzen gepaart mit extremer Erschöpfung bereits nach geringer Anstrengung immer wieder zurück. Da es nicht besser wurde, bekamen wir eine Einweisung ins Krankenhaus. Dort wurden lediglich Antikörper gegen EBV und ein Durchblutungsproblem am Herzmuskel festgestellt Entlassen wurde er mit der Anweisung langsam aufzutrainieren. Aber er wird einfach nicht richtig gesund und ist nur wenig belastbar. Immer wieder leidet er an Infekten (alle 4-6 Wochen)oder Synkopen.

Im Juni 2023 fand ich durch eine Empfehlung den Weg zu NichtGenesenKids und entdeckte dort eine Community mit viel Austausch. So erfuhr ich, dass wir nicht alleine sind. Außerdem fanden wir einen engagierten Arzt und wir bekamen endlich fachkundige Aufmerksamkeit und die richtige Behandlung für meinen Sohn. Ohne den Austausch in der Gruppe wäre ich vermutlich verzweifelt. Als Länderbeirat möchte ich nun dazu beitragen, dass Post-/Long-Covid auch bei Kindern und Jugendlichen endlich ernst genommen wird und mehr Akzeptanz in der Gesellschaft erfährt.

Christina Grune

Länderbeirat Sachsen-Anhalt

Mein Name ist Christina Grune, ich lebe mit meiner Familie in Sachsen-Anhalt und bin Mutter einer 15-jährigen Tochter, die schwer an ME/CFS erkrankt ist.

Auf NichtGenesenKids bin ich über das Internet aufmerksam geworden, als ich auf der Suche nach Informationen, Austausch und Unterstützung war. Auf unserem Weg haben wir – wie viele betroffene Familien – sowohl im medizinischen Bereich als auch im Bildungssystem viel Ablehnung und Unverständnis erlebt. Diese Erfahrungen haben mir deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an Aufklärung und Unterstützung für betroffene Kinder und ihre Familien ist.

Deshalb möchte ich mich besonders im Bereich Bildung engagieren. Mir ist es wichtig, Schulen für das Krankheitsbild ME/CFS zu sensibilisieren, mich für Nachteilsausgleiche für betroffene Schüler:innen einzusetzen und Lehrkräfte sowie Schulleitungen besser über diese Erkrankung zu informieren. Auch im medizinischen Bereich liegt mir mehr Aufmerksamkeit für ME/CFS am Herzen. Ich möchte dazu beitragen, das Krankheitsbild sichtbarer zu machen und mehr Verständnis für die Situation der betroffenen Familien zu schaffen. Für mich ist dieses Engagement eine echte Herzensangelegenheit. [10.03.2026]